Donnerstag, 19. November 2015

1P-LSD Erfahrungsbericht eines Probanden (Tripbericht)

Erfahrungsbericht zur Substanz 1p-LSD (1-propionyl-LSD)

(Beachte: Der Versuch erfolgte im nichtwissenschaftlichen Rahmen)


Anonymer Verfasser:

Substanz:

1P-LSD, welches in Form von 100mcg Blottern (z.B. von www.1plsd.de) geliefert wird ist ein neues und legales Analog des schon seit den 40ern existenten LSD25.

Set:

Ganz entspannt, die Freundin hat sich gerade auf gemacht die Wohnung zu verlassen, sodass ich die Gewissheit hatte etwa 8 Stunden für mich alleine zu haben. Kein Stress von außen, da es bereits 20:00 Uhr war und ich am nächsten Tag frei hatte.

Setting:

Allein auf meinem riesigen Sofa, vor mir mein 50" Fernseher, ausgestattet mit Street Fighter, Kinox, Anlage, Getränke, Lieferheld-App und alles was das Herz begehrt.

Wirkung:

Zwar konnte man bereits nach etwa 30-45 Minuten merken, dass man nicht mehr ganz unbeeinflusst war, jedoch war diese Phase vergleichbar mit dem erwartungsgeladen-langweiligen Aufstieg in einer Achterbahn. Intensiv spürbar war die Wirkung bei diesem aller ersten Mal 1p-LSD etwa nach 1,5-2h. Ich hatte vor der Haustür eben noch leicht merklich benebelt eine Zigarette geraucht, als ich nach dem anschließenden Betreten des Wohnzimmers aus allen Wolken gefallen bin. Wie ein Blitz traf mich die Wirkung und ich war voller Euphorie und Tatendrang. Ich wusste gar nicht, womit ich denn anfangen soll. Mich drängte es danach Farben zu sehen und Töne zu hören, sodass ich ein Live-Album der Beatles anmachte und Street Fighter startete. Die Farben überwältigten und die Musik faszinierte. Die Begeisterung ist hierbei kaum in Worte zu fassen. Ich konnte es mir nicht verkneifen meinen zwei Freunden, die von der Aktion wussten, in Whatsapp zu schreiben und sie regelrecht neidisch zu machen auf die Vibrations die mich durchströmten. Nach dieser - wie ich sie nenne - "Euphoriephase", welche etwa 3 Stunden anhält folgt die "Farbenphase", welche dem eigentlichen Empfinden nachkommt, welches man sich vorstellt wenn man an klassisches Acid denkt. Ich will mich nicht zum erfinderischen Wortschöpfer aufspielen und doch passte diese Einteilung üblicherweise auch bei zukünftigen Trips. In dieser Farbenphase kam mir sodann die glänzende Idee "Fear and Loating in Las Vegas" zu starten. Zwar hielt ich nie viel von dem Film, jedoch fühlte es sich an als ob mich der Erzähler in diesem leicht beeinflussbaren Zustand an der Hand nahm und mich durch die restliche Wirkungsdauer führte. Währenddessen ergötzte ich mich an Räucherstäbchen, malte ein Bild (welches mich lehrte, dass Holzmalstifte Filzstiften stets vorzuziehen sind) und bestellte doch tatsächlich sogar Tiramisu. Alles in allem passte sich der Trip sagenhaft in die mir gegebene Zeit, sodass ich relativ klar war, als die Freundin von Ihrer Party heimkehrte. Man merkte mir definitiv noch etwas an - da ich jedoch ohnehin in Aussicht gestellt hatte, dass ich während ihrer Abwesenheit mit Freunden etwas trinken gehen würde, wirkte ich angenehm nüchtern auf sie. Als klarer Nachteil ist jedoch zu nennen, dass trotz schwindender Wirkung nach etwa 8h die eigene Gedankenwelt doch ein wenig spannender ist als der wohlverdiente Schlaf, sodass man durchaus noch einige Stunden wach liegt, obwohl man eigentlich hätte schlafen sollen.

Fazit:

Wem die nahezu mechanische Beeinflussung der Stimmung durch andere, zum Teil gefährlichere, Substanzen auf den Keks geht, der kann hier eine überraschende Wendung erfahren. Die Substanz berührt und überwältigt. Wer jedoch auch sonst noch nie das wahnsinnige Interesse verspürt hatte Substanzen zu konsumieren, dem sei auch von dieser durchaus anstrengenden und nervenaufreibenden Erfahrung abzuraten.

---
Alle Rechte bei BASH Designer Labs -  www.1pLSD.de

Keine Kommentare:

Kommentar posten